Allgemeine Informationen über die Vertrauensstelle nach § 299 SGB V


Einer der Themenschwerpunkte des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist die sektorenübergreifende Qualitätssicherung. Sie hat das Ziel, die Qualität der medizinischen Versorgung nicht ausschließlich getrennt in Klinik und Praxis, sondern über Sektorengrenzen hinweg zu erfassen und zu bewerten. Dadurch werden sogenannte Längsschnittbetrachtungen möglich. Behandlungsverläufe können im Ganzen beurteilt und über verschiedene daran beteiligte Leistungserbringer und größere Zeiträume hinweg analysiert werden.

Mehr über die Vertrauensstelle nach § 299 SGB V lesen

Informationen für selektivvertragliche Leistungserbringer


Ambulant tätige, selektivvertragliche Leistungserbringer (SV-LE) übermitteln im Rahmen der Qesü-Richtlinie QS-Daten, die im Zusammenhang mit Patienteninformationen (auch patientenidentifizierende Daten oder PID genannt) stehen, an die Vertrauensstelle als Datenannahmestelle (VST-DAS). Die Patienteninformationen müssen vor der Übermittlung mit dem öffentlichen Schlüssel der VST-PSN verschlüsselt werden. Die QS-Daten müssen vor der Übertragung an die VST-DAS mit dem öffentlichen Schlüssel der Bundesauswertungsstelle verschlüsselt werden, so dass die VST-DAS keine Einsicht in diese Daten nehmen kann.

Mehr Informationen für selektivvertragliche Leistungserbringer

Informationen für Datenannahmestellen


Datenannahmestellen (DAS) übermitteln QS-Daten, die im Zusammenhang mit Patienteninformationen (auch patientenidentifizierende Daten oder PID genannt) stehen, an die Vertrauensstelle als Pseudonymisierungsstelle (VST-PSN). Die Patienteninformationen müssen vor der Übermittlung mit dem öffentlichen Schlüssel der VST-PSN verschlüsselt sein. Leistungserbringerpseudonyme und QS-Daten müssen vor der Übertragung der Daten an die VST-PSN mit dem öffentlichen Schlüssel des jeweiligen Datenempfängers verschlüsselt werden, so dass die VST-PSN keine Einsicht in diese Daten nehmen kann.

Mehr Informationen für Datenannahmestellen

Informationen für Krankenkassen


Ambulant tätige, selektivvertragliche Leistungserbringer (SV-LE) übermitteln im Rahmen der Qesü-Richtlinie QS-Daten, die im Zusammenhang mit Patienteninformationen (auch patientenidentifizierende Daten oder PID genannt) stehen, an die Vertrauensstelle als Datenannahmestelle (VST-DAS). Die Patienteninformationen müssen vor der Übermittlung mit dem öffentlichen Schlüssel der VST-PSN verschlüsselt werden. Die QS-Daten müssen vor der Übertragung an die VST-DAS mit dem öffentlichen Schlüssel der Bundesauswertungsstelle verschlüsselt werden, so dass die VST-DAS keine Einsicht in diese Daten nehmen kann.

Mehr Informationen für Krankenkassen

Informationen für Datenempfänger


Nach der Pseudonymisierung der Patienteninformationen werden die Daten von der Vertrauensstelle als Pseudonymisierungsstelle (VST-PSN) zur weiteren Verarbeitung an die Datenempfänger (wie die Bundesauswertungsstelle, den Datenanalyst bzw. die Berichtersteller) geliefert. Die VST-PSN prüft die Daten bereits bei der Annahme auf Schemakonformität. Sie kann keine Daten aus Datenlieferungen speichern. Deshalb müssen die Daten in jedem Fall an die Datenempfänger weitergeleitet werden können. Die Datenempfänger erstellen anschließend ein Datenflussprotokoll, in dem alle Validierungsmeldungen enthalten sind, und schicken es an die Datenannahmestellen bzw. an die selektivvertraglichen Leistungserbringer.

Mehr Informationen für Datenempfänger